Häufige Fragen zur Integrationsplattform
Was ist die ebiscon Integrationsplattform?
Eine Plattform, die Anwendungen, Systeme und Datenquellen verbindet und die Abläufe dazwischen automatisiert. Sie liegt zwischen Ihren Systemen, nicht in ihnen: jedes System behält seine Aufgabe, und die Plattform übernimmt Übergabe, Übersetzung und Überwachung der Daten, die zwischen ihnen laufen. Sie ist ein Weg zur Integration, nicht die Bedingung dafür: individuell entwickelte Schnittstellen bauen wir ebenso.
Ist die Plattform eine Middleware oder eine Orchestrierung?
Beides, je nachdem was gebraucht wird. Als Middleware übersetzt und übergibt sie Daten zwischen Systemen. Als Orchestrierung steuert sie Abläufe über mehrere Systeme hinweg, mit Reihenfolge, Bedingungen und Wiederaufnahme nach einem Fehler. Sobald Mandantenfähigkeit und eigene Geschäftslogik dazukommen, ist es keine einfache Middleware mehr, sondern eine Anwendungsschicht, die Prozesse trägt. Reine Middleware-Projekte übernehmen wir ausdrücklich auch, unabhängig davon, ob unsere Plattform dabei im Spiel ist.
Wie viele Systeme lassen sich anbinden?
Über 100 Systeme aus ERP, CRM und PIM sind vorbereitet, dazu Shop-, Zahlungs- und Versandsysteme sowie Datenbanken. Was keinen Konnektor hat, wird über seine API oder Dateischnittstellen angebunden, und wo nötig entwickeln wir die Schnittstelle. Neue Systeme kommen dazu, ohne dass die bestehenden Abläufe angefasst werden müssen.
Braucht man Entwickler, um Prozesse zu automatisieren?
Nein. Abläufe werden konfiguriert statt programmiert, deshalb kann sie auch jemand ändern, der die Prozesse kennt und nicht die Programmiersprache. Für Sonderfälle bleibt der Weg über eigene Logik offen, er ist aber nicht die Voraussetzung dafür, eine Automatisierung in Betrieb zu nehmen.
Wann lohnt sich die Plattform, wann eine einzelne Schnittstelle?
Eine einzeln entwickelte Schnittstelle ist die richtige Wahl bei einer klar umrissenen Verbindung, die sich selten ändert, und wir bauen sie genauso. Für die Plattform spricht Anzahl und Bewegung: ab etwa drei Verbindungen, bei häufigen Änderungen oder wenn Überwachung, Wiederholung und Anpassung an einer Stelle liegen sollen statt an fünf.
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Was kostet die Integrationsplattform?
Der Preis richtet sich nach Umfang und Anzahl der angebundenen Systeme und wird auf Anfrage genannt. Bestimmt wird er weniger von der Plattform selbst als von der Ausgangslage: wie viele Systeme mitspielen, wie sauber ihre Daten sind und wie viele Abläufe zum Start automatisiert werden sollen.
Wie werden die Datenflüsse überwacht?
Jeder Vorgang wird protokolliert und ist im Monitoring einzeln nachvollziehbar. Sichtbar ist damit nicht nur, dass eine Übertragung fehlgeschlagen ist, sondern welcher Datensatz betroffen war und woran es lag. Was nicht durchgeht, bleibt stehen und wird nachgeliefert, statt still verloren zu gehen.
Was passiert bei Änderungen an einem angebundenen System?
Angepasst wird die Zuordnung in der Plattform, nicht der Code in allen beteiligten Systemen. Ein Feldwechsel im ERP oder ein Versionssprung im Shop bleibt damit ein Vorgang an einer Stelle. Genau das ist der Grund, die Übersetzung zwischen Systemen aus den Systemen herauszuhalten.