Häufige Fragen zur Systemintegration
Was ist Systemintegration?
Systemintegration verbindet Anwendungen, die getrennt voneinander arbeiten, zu einem Ablauf. Ein Auftrag aus dem Shop landet ohne Zwischenschritt im ERP, der Kundendatensatz im CRM und der Versandstatus wieder im Shop. Statt Daten mehrfach zu pflegen, gibt es einen Weg, auf dem sie laufen, und eine Stelle, an der sichtbar ist, ob sie angekommen sind.
Welche Systeme kann ebiscon anbinden?
Über 100 Systeme aus ERP, CRM, PIM, E-Commerce, Zahlung und Versand sind vorbereitet, darunter SAP, Salesforce, Oracle, Pimcore, Shopware, Stripe, Adyen, GLS, DPD und FedEx, ebenso Datenbanken wie MySQL und PostgreSQL. Für Systeme ohne fertigen Konnektor entwickeln wir die Schnittstelle: über die API des Systems, über Dateiübergaben oder über EDI.
Geht Integration auch ohne die ebiscon Integrationsplattform?
Ja. Wir bauen beides. Über die Plattform, wenn viele Systeme im Spiel sind, sich Abläufe absehbar ändern oder eine Stelle gebraucht wird, an der alle Datenflüsse sichtbar sind. Als individuell entwickelte Schnittstelle, wenn es um eine klar umrissene Verbindung geht oder wenn alles in Ihrer eigenen Umgebung bleiben soll. Welcher Weg günstiger ist, entscheidet sich am Anfang, nicht durch das Produkt.
Was ist der Unterschied zwischen iPaaS und Middleware?
Die beiden Begriffe beschreiben nicht dasselbe. Middleware ist die Art der Lösung: die Schicht, die zwischen Systemen übersetzt, verteilt und puffert. iPaaS beschreibt, wie sie bereitgestellt und betrieben wird, nämlich als Plattformdienst mit vorhandenen Konnektoren, Ablauflogik und Monitoring. Eine Middleware kann im eigenen Rechenzentrum laufen, als SaaS oder eben als iPaaS. Im Projekt zählt deshalb eine andere Frage: wer betreibt sie, und wer kann die Abläufe nach dem ersten Projekt noch ändern. Wir übernehmen beides, klassische Middleware-Projekte in Ihrer Umgebung ebenso wie den Betrieb über unsere Plattform.
Wie läuft ein Integrationsprojekt bei ebiscon ab?
In fünf Schritten: Anforderungsaufnahme, Anbindung der beteiligten Systeme, Konfiguration der Abläufe, Validierung mit echten Daten und Skalierung auf den Regelbetrieb. Jeder Schritt endet mit etwas Überprüfbarem, damit vor dem Go-live klar ist, welche Datensätze wohin laufen und was passiert, wenn einer davon nicht ankommt.
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Was kostet eine Systemintegration?
Der Preis hängt an der Anzahl der Systeme, daran, ob für sie ein Konnektor vorliegt oder eine Schnittstelle entwickelt wird, an der Menge und Komplexität der Datenobjekte und daran, wie viel Altbestand einmalig migriert werden muss. Nach einem Gespräch über Systeme und Datenmengen erhalten Sie ein Angebot mit festem Rahmen.
Was passiert, wenn ein angebundenes System ausfällt?
Die Datenflüsse werden überwacht. Fällt ein Zielsystem aus, bleiben die Vorgänge in der Plattform stehen statt verloren zu gehen, und werden nachgeliefert, sobald das System wieder erreichbar ist. Sichtbar ist dabei nicht nur, dass etwas fehlgeschlagen ist, sondern welcher Datensatz es war.
Wer betreibt die Schnittstellen nach dem Projekt?
Auf Wunsch ebiscon, einschließlich Überwachung und Anpassung bei Änderungen an einem angebundenen System. Ebenso möglich ist die Übergabe an Ihre eigene IT: die Abläufe sind konfiguriert und dokumentiert, nicht in einzelnen Skripten versteckt, und lassen sich ohne uns weiterentwickeln.